20,6% der Bevölkerung Deutschlands von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 05.11.2015
20,6% der Bevölkerung Deutschlands waren im Jahr 2014 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das entspricht einer Anzahl von 16,5 Millionen Menschen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer Presseerklärung vom 05. November 2015 mit.
Der in der zugrunde liegenden Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC) ermittelte Wert stellt den höchsten seit dem Jahr 2008 dar, liegt aber unter dem Anteil armer oder sozial ausgegrenzter Menschen in der gesamten Europäischen Union (Anteil im Jahr 2014: 24,4%).
Als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht gelten Personen, auf die mindestens eine der drei folgenden Lebenssituationen zutrifft: Das Einkommen liegt der Armutsgefährdungsgrenze, der Haushalt ist von erheblicher materieller Entbehrung betroffen oder die Person lebt in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung.
Frauen sind mit 21,8% häufiger von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht als Männer (19,5%). In der Betrachtung nach Altersgruppen stellen die 18- unter 65-Jährigen diejenige Gruppe dar, die am stärksten von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht ist.
Die vollständige Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 05. November 2015 finden Sie unter https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2015/11/PD15_
407_634.html;jsessionid=BF39FB4C306C39FF67F6D7F2E7FC0699.cae4







