Ein Hauch von Rieu und viele Touris
MitarbeiterInnen des Arbeitslosenzentrums Mönchengladbach besuchten bei einem Betriebsausflug Maastricht

Das gesamte Zentrum ist quasi ein Denkmal – und unter Schutz gestellt. Maastricht, rund 90 Bahnfahrt-Minuten von Mönchengladbach entfernt, war Ziel eines kleinen Betriebsausfluges für das Team des Gladbacher Arbeitslosenzentrums (ALZ).
Ausflüge für die Belegschaft sind aus der Mode gekommen. Als der ALZ-Vorstand den Vorschlag machte, mal für einen Tag „auszufliegen“, war im Team die Begeisterung groß. ALZ-Vorstandssprecher Karl Boland: „Mal kein Termin, keine Hektik, sich verwöhnen lassen, das tut allen gut, auch dem Betriebsklima.“
Doris Quickstern, zuständig fürs Büro, bereitete den Trip in eine der ältesten Städte der Niederlande bestens vor. Dass es auf der Fahrt von MG in Herzogenrath – sagen wir mal – Irritationen darüber gab, wo die Weiterfahrt startet, hatte nichts mit den Vorbereitungen von Frau Quickstern zu tun, es lag (wieder mal) an der (deutschen) Bundesbahn. Schließlich erfolgte die Ankunft in Maastricht ohne größere Verspätung. Zum Programm: es sollte nicht zu umfangreich sein, das hatten sich die 13 TeilnehmerInnen so gewünscht. Doch einen Altstadt-Bummel sollte es auf jeden Fall geben, dazu eine Schiffstour auf der Maas und, wer wollte und konnte, sah sich in der Bücherei-Kirche der Dominikaner um oder in der romanischen Basilika „Onze lieve Vrouw“ (Liebfrauen-Basilika). Sie liegt mitten in der Altstadt, die zu dem Zeitpunkt wieder einmal proppenvoll war. Vor allem mit Touris. Der ein oder andere schnupperte in einem Shop, einer Boutique oder in einem Pralinenladen. Automatisch stolpert man in Maastricht über André Rieu. Er wurde in der Maas-Stadt geboren und hat die klassische Musik Millionen Menschen zugänglich gemacht. Das machte ihn zum Millionär und Maastricht noch bekannter.
Ausreichend Zeit nahm man sich auch zum Essen in einem der zahlreichen Lokale rund um das Rathaus. Das obligate Eis kurz vor der Rückfahrt nach MG ohne Komplikationen durfte nicht fehlen, ebenso wie das „tot ziens“, auf Wiedersehen.
Das Arbeitslosenzentrum blieb am Tag des Ausflugs geschlossen. BesucherInnen und Ratsuchende waren vorher informiert worden.










